Einzel-Springen Großschanze
 
Rang
Name
Land
1. Sprung
2. Sprung
Punkte
Rang
Name
Nation
Punkte
1
Jurij Tepes
SLO
425.5
2
Rune Velta
NOR
423.7
3
Peter Prevc
SLO
422.5
4
Noriaki Kasai
JPN
417.8
5
Piotr Zyla
POL
409.6
6
Denis Kornilov
RUS
406.5
.
Robert Kranjec
SLO
406.5
8
Kamil Stoch
POL
406.1
9
Severin Freund
GER
404.9
10
Michael Neumayer
GER
401.8
11
Gregor Schlierenzauer
AUT
400.7
12
Jan Matura
CZE
397.2
13
Andreas Stjernen
NOR
397.0
14
Wolfgang Loitzl
AUT
393.5
15
Martin Koch
AUT
388.1
16
Anders Bardal
NOR
378.4
17
Daiki Ito
JPN
370.9
18
Maciej Kot
POL
370.4
19
Lukas Hlava
CZE
367.8
20
Richard Freitag
GER
366.7
21
Dawid Kubacki
POL
363.5
22
Stefan Kraft
AUT
363.3
23
Manuel Fettner
AUT
356.6
24
Andraz Pograjc
SLO
350.8
25
Tom Hilde
NOR
346.2
26
Sebastian Colloredo
ITA
336.3
27
Anders Fannemel
NOR
332.8
28
Taku Takeuchi
JPN
330.0
29
Michael Hayböck
AUT
328.7
30
Andreas Wank
GER
326.4
Letzte Aktualisierung: 03:25:31
 
 
Vive la Tournee! Uns wurden vier grandiose Wettkämpfe mit zahlreichen sportlichen Highlights und packenden Duellen geboten. Da fällt der Abschied schwer, aber es stehen ja noch reihenweise Wintersport-Highlights in den nächsten Wochen an. Sei es im Weltcup oder bei der Alpinen bzw. Nordischen WM in Schladming und Val di Fiemme. Wie gewohnt gibt es alles das bei uns im Liveticker, bleiben Sie uns gewogen. Ich verabschiede mich von diesem Marathon-Wintersportwochenende und wünsche noch einen schönen Sonntagabend.
 
 
Alles sprach im DSV-Lager vor dem letzten Springen nur über die Podiumsambitionen von Severin Freund. Und so schaffte Michael Neumayer fast unbemerkt einen beeindruckenden 6. Platz. Zwei weitere Deutsche kamen ebenfalls in die Top 10, Andreas Wellinger als 9. und, was sicherlich alle Skisprungfreunde besonders freut, Oldie Martin Schmitt mit Rang 10.
 
 
Apropos Gesamtwertung, hier feierte Schlierenzauer nach einem nervenaufreibenden Duell mit Jacobsen über alle acht Sprünge seinen zweiten Tourneesieg und wiederholt somit seinen Vorjahreserfolg. Platz 3 ging hier unglaublich knapp an Tom Hilde vor Kamil Stoch und Anders Bardal.
 
 
In der Tageswertung schafft Michael Neumayer trotz sehr fragwürdiger Benotung einen höchst respektablen achten Platz und setzt somit das Highlight aus deutscher Sicht. Ansonsten ging aber im DSV-Lager einiges schief, der in der Gesamtwertung vielversprechendste Springer, Severin Freund, verpasste haarscharf den zweiten Durchgang und Andreas Wellinger verschenkt einen durchaus möglichen Podiumsplatz mit einem unnötigen Sturt, nachdem er im ersten Sprung die größte Weite des Feldes hinlegte.
ENDE
 
Totaler Triumph für Gregor Schlierenzauer auf Paul-Ausserleitner-Schanze. Nach dem dritten Springen der Tournee am Bergisel gewinnt er auch in Bischofshofen und entreisst damit Anders Jacobsen doch noch souverän den Gesamtsieg. Dritter wird heute sensationell sein Landsmann Stefan Kraft.
Schlierenzauer
 
Schlierenzauer gewinnt die Vierschnazentournee 2013! Seine 137,5 Meter reichen dafür auf jeden Fall. Und auch der Tagessieg geht an ihn, 2,3 Punkte vor Jacobsen.
Jacobsen
 
Die Weite von Jacobsen ist mit 139,0 Metern überragend. Die Landung nicht, es gibt Noten von 16,5 bis 19,0. In Führung liegt er damit natürlich, aber Schlierenzauer hat weiter alle Trümpfe in der Hand.
Kraft
 
Das ist der große Auftritt für Stefan Kraft vor heimischen Publikum. Er bleibt nur einen halben Meter hinter Stoch und was bedeutet das im Klassement? Platz 1, er steht auf dem Podest!
Stoch
 
Kamil Stoch kämpft sich mit flacher Flugbahn bis auf 131,5 Meter durch. Die Führung, aber in der Gesamtwertung bleibt Tom Hilde Dritter.
Kot
 
Und auch der Pole kann nicht vorne angreifen. 126,0 Meter bedeuten Rang 6.
Loitzl
 
Landsmann Wolfgang Loitzl hat noch schlechtere Bedingungen und landet bei 123,0 Metern. Für ihn leuchtet nur die 13 auf.
Morgenstern
 
Und auch Thomas Morgenstern ist mit 127,0 Metern nicht zufrieden, aber er bekommt Bonuspunkte für Rückenwind und wird Zweiter.
Hvala
 
Der Slowene springt mit 127,5 Meter etwas zu kurz und fällt auf Platz 5 zurück.
Bardal
 
Jetzt geht es um das Podium heute und in der Gesamtwertung. Das sieht gut aus für Bardal, 130,0 Meter bringen ihn in Führung, aber in der Gesamtwertung bleibt er hinter Landsmann Hilde.
Neumayer
 
Schafft es ein Deutscher unter die Top 10? Michael Neumayer ist die letzte Trumpfkarte. Und die sticht durchaus, 128,0 Meter stehen zu Buche. Es ist Platz 2!
Freitag
 
Jetzt geht es schon um die Podiumsplätze. Aber die sind für Richard Freitag leider kein Thema, denn auch er landet bei 125,0.
Matura
 
Der Routinier mit 125,0 Metern, das reicht für Platz 4.
Velta
 
Holt Rune Velta die Führung für Norwegen zurück? Sicher nicht, 121,5 Meter sind ein schwerer Rückschlag für ihn.
Kofler
 
Wieder kein optimaler Sprung von Andi Kofler, die 126,0 Meter werfen ihn etwas zurück.
Vassiliev
 
Für seine Verhältnisse eine gute Landung. Und die Weite von 130,5 Metern vom Russen passt auch. Das ist die Führung vor Hilde.
Hilde
 
Jetzt kommt schon Tom Hilde. Der will noch Tourneedritter werden, ob die 131,0 Meter hierfür reichen.
Prevc
 
Teamkollege Peter Prevc macht vor, wie es geht. 130,0 Meter sind aller Ehren wert.
Kranjec
 
Der Slowene hingegen landet schon bei 123,5 Metern.
Hayböck
 
Endlich mal wieder ein besserer Sprung. 127,5 Meter reichen für die Führung sehr zur Freude des österreichischen Publikums.
Hula
 
Der Bezwinger von Severin Freund kommt diesmal nur auf 122,0 Meter. Um so ärgerlicher für den Deutschen.
Tepes
 
Und auch Juri Tepes patzt. Gar nur 118,5 Meter für ihn.
Fannemel
 
125,5 Meter werden für Anders Fannemel nicht reichen. Er verliert ein paar Plätze.
Koch
 
Martin Koch landet bei 129,0 Metern. Wieder liegt alles ganz eng beisammen. Er führt jetzt 0,8 Punkte vor Wellinger.
Schmitt
 
In diesen Bereich springt auch Martin Schmitt fast. 126,0 Meter für ihn.
Rosliakov
 
128,5 Meter für den Russen und damit ist er jetzt Zweiter.
Wank
 
Auch Teamkollege Wank kann mit 129,5 Metern zufrieden sein, denn er bleibt nur 1,0 Punkte hinter Wank.
Wellinger
 
Mit 130,0 Metern wieder ein guter Sprung von Wellinger. Und diesmal auch sturzfrei die Führung.
Zografski
 
126,5 Meter für den Bulgaren, er bleibt die Winzigkeit von 0,2 Punkten vor Kasai.
Asikainen
 
Etwas zu kurz springt der Finne mit 124,5 Metern, er fällt hinter Kasai zurück.
Kasai
 
127,0 Meter für den Oldie Kasai.
Zyla
 
Auch Zyla kann sich mit 124,5 Metern wohl nicht entscheidend verbessern.
Hlava
Der Tscheche eröffnet den zweiten Durchgang und springt mit 123,0 Metern wieder schwach.
 
 
Schon um 17:46 Uhr geht es weiter, bleiben Sie bitte dran!
 
 
Für den Tourneesieg braucht Jacobsen fast ein Wunder, denn ihm fehlen jetzt schon 11,5 Punkte auf Schlíerenzauer. Was den Tagessieg angeht, da ist es um so spannender. Denn neben den beiden Favoriten dürfen sich diverse weitere Springer noch Hoffnungen machen, denn das Feld liegt extrem eng beisammen. So könnte selbst Richard Freitag als 10. mit einem Topsprung noch das Podest erklimmen.
 
 
32 Springer haben sich für die besten 30 qualifiziert, aber ausgerechnet Severin Freund fehlte ein Zehntelpunkt für den zweiten Durchgang. Genau diese 0,1 Punkte hatten Martin Koch und Martin Schmitt mehr und sind somit weiter dabei. Das gilt auch für Wellinger, der trotz seines Sturzes dank der Weitenregelung dabei bleibt. Er zeigte nämlich mit 133,5 Metern sogar den weitesten Sprung, den er aber zu früh bejubelte und so vor der Sturzlinie zu Fall kam.
Loitzl
 
Keine guten Bedingungen für Loitzl, der Rückenwind, der Rückenwind. So reichen ihm aber 130,0 Meter für Rang 6 nach Durchgang 1.
Deschwanden
 
Der Schweizer kommt auf und somit hat es Martin Schmitt, der gemeinsam mit Koch 5. bei den Lucky Losern ist, tatsächlich noch geschafft.
Stoch
 
Kamil Stoch schielt noch auf Platz 3 in der Gesamtwertung. Und da ist er mit 131,0 Metern gut dabei.
Swensen
 
Der letzte Norweger landet bei 118,5 Metern.
Hilde
 
126,5 Meter sind aber nicht das, was sich der Norweger vorgestellt hat.
Poppinger
 
Der Österreicher wird mit 119 Metern Tom Hilde nicht fordern können.
Neumayer
 
132,0 Meter für Michael Neumayer, aber wieder ganz schlechte Noten. Einmal sogar die 15,0 vom Norweger, der schon mehrfach mit skandalnahen Bewertungen auffiel.
Ito
 
Daiki Ito landet bei 125,0 Metern. Punktemäßig bleibt er aber haarscharf hinter Martin Schmitt auf dem Schleudersitz bei den Licky Losern.
Kraft
 
Von wegen überschaubares Niveau! Stefan Kraft mit ganz starken 131,0 Metern.
Unterberger
 
Jetzt ein Duell auf sehr überschaubarem Niveau. Unterberger legt seinem Teamkollegen Kraft nur 113,0 Meter vor.
Jacobsen
 
Anders Jacobsen ist dran! 131,5 Meter bei nicht leichten Bedingungen. Damit nimmt er Schlierenzauer wohl nicht viel ab. Ganz im Gegenteil, er verliert weitere 0,8 Punkte. Sein Duell gegen Hvala gewinnt er freilich klar, aber der Slowene wird es über die Lucky Loser in Durchgang 2 schaffen.
Wellinger
 
Der junge Deutsche mit einem Traumsprung auf 133,5 Meter. Aber dann jubelt er zuu früh und verkantet. Ein Sturz vor der Linie ist die Folge und so gibt es nur 114,2 Punkte. Das reicht nicht!
Rosliakov
 
124,5 Meter für Rosliakov.
Zografski
 
Kein Problem für Zografski, der im zweiten Springen der Tour gegen Schmitt gewann. Damals reichte es für den Deutschen als Lucky Loser.
Kozisek
 
Der Tscheche zeigt mit 114,0 Metern einen außergewöhnlich kurzen Sprung.
Kofler
 
Kein optimaler Sprung von Andi Kofler, aber die 128,5 Meter reichen.
Pungertar
 
Jetzt zittert also Martin Schmitt. Pungertar bleibt aber mit 126,5 Metern hinter ihm.
Freitag
 
Der Teamkollege beendet die Hoffnungen von Freund. Richard Freitag verliert zwar sein Duell, aber mit 130,0 Metern führt er die Lucky Loser-Liste an.
Kot
 
Jetzt wird es eng für Severin Freund. Denn der Pole segelt auf 132,0 Meter.
Vassiliev
 
Schauen wir beim Russen mal wieder auf die Landung. Die ist wieder hässlich, aber die Weite passt mit 132,0 Metern. Platz 6 für ihn.
Colloredo
 
Der beste Italiener mit wenig beeindruckenden 124,0 Metern
Asikainen
 
Aber nur knapp, denn der Finne schafft auch nur einen Meter mehr.
Frenette
 
123,0 Meter, das war es für den US-Amerikaner.
Koch
 
Und Martin Koch kann hier nicht kontern. Er erreicht aber punktemäßig exakt die 118,1 von Martin Schmitt.
Bardal
 
Anders Bardal zeigt starke 130,0 Meter in einem der Topduelle.
Kranjec
 
Der Slowene springt fünfeinhalb Meter, bleibt aber mit 120,6 Punkten bei den Lucky Losern vor den beiden Deutschen Schmitt und Freund.
Schlierenzauer
 
Jetzt wird es laut, Schlierenzauer steht oben. Ein ordentlicher Sprung auf 133,0 Meter bei leichtem Rückenwind. Jetzt beginnt das lange Warten auf Jacobsen.
Hayböck
 
Ein halber Meter mehr für Österreicher, das reicht knapp.
Fannemel
 
127 Meter bringen dem Norweger 119,1 Punkte.
Kasai
 
Das Duell gewinnt Noriaki Kasai mit allerdings nicht gerade überragenden 123,0 Metern bei schlechteren Bedingungen.
Müller
 
Der junge Österreicher Lukas Müller mit 123,0 Metern.
Kubacki
 
Auch Kubacki kommt trotz hohem Luftstand nur auf 125,0 Meter und so muss er sich verabschieden.
Zyla
 
Ein polnisches Duell, in dem Zyla zwar 127,0 Meter vorlegt, aber die Punkte sind nicht überragend.
Morgenstern
 
132,0 Meter sind eine neue Bestweite von Morgenstern, aber er hatte gute Bedingungen und bekommt Abzug statt Bonus. Trotzdem die Führung mit 128,1 Punkten.
Boyd-Clowes
 
Mit 109,5 Metern spielt der Kanadier keine Rolle, aber für ihn war schon das Erreichen des Hauptfeldes ein schöner Erfolg.
 
 
Bei den Lucky Losern führt jetzt Schmitt 0,1 Punkte vor Freund.
Prevc
 
Nein, den sein slowenischer Gegner nimmt ihm einen halben Meter ab und das bei schlechteren Bedingungen.
Schmitt
 
Jetzt Martin Schmitt. 127,0 Meter sind passabel, aber ob das reicht?
Velta
 
Klare Sache für den Norweger. Seine 131,0 Meter sind die bisherige Bestweite und Platz 2.
Takeuchi
 
123,0 Meter für Take Takeuchi.
Wank
 
Enge Kiste. Wank schafft 124,5 Meter und damit setzt er sich mit 0,8 Punkten mehr knapp durch.
Mietus
 
Interessantes Duell jetzt. Der Pole Mietus legt Andi Wank 123,0 Meter vor. Das ist machbar.
Tepes
 
Nicht genug! Denn Juri Tepes kommt zwei Meter weiter und hatte ordentlich Rückenwind, was entsprechende Bonuspunkte bringt.
Shimizu
 
Wa sind die 123,5 Meter von Reruhi Shimizu wert?
Matura
 
Matura schmeißt Ammann raus! 129,5 Meter lassen keine Fragen offen.
Ammann
 
Simon Ammann deutlich zu spät beim Absprung. 122,5 Meter legt er vor.
Stjernen
 
Aber Stjernen springt noch drei Meter kürzer.
Hlava
 
Auch Hlava schafft nur 122,5 Meter.
Freund
 
Nur 126,0 Meter für Severin Freund, der jetzt zittern muss! Es reicht nicht und mit 118,0 Punkten wird es auch ganz schwer, sich unter den besten fünf Verlierern einzureihen.
Hula
Und zwar mit Stefan Hula, der Severin Freund kein schwachen 127,0 Meter vorlegt.
vor Beginn
 
Aber Probe ist Probe und Wettkampf ist Wettkampf. Und dieser geht jetzt gleich los!
vor Beginn
 
Im Probedurchgang gerade eben schaffte Schlierenzauer mit 137,0 Metern die größte Weite, Severin Freund überzeugte auch mit 135,0 Metern und Jacobsen wurde mit 131,5 Metern Sechster.
vor Beginn
 
Schlierenzauer sehen wir dann im zwölften Duell gegen Robert Kranjec. Jacobsen wurde für seinen sechsten Platz in der Quali nicht belohnt, er muss gegen Jaka Hvala ran, auch keine ganz einfache Aufgabe.
vor Beginn
 
Dementsprechend müssen wir durchgehend hellwach sein, denn ständig gibt es auch fpr die Gesamtwertung wichtige Paarungen. Severin Freund beispielsweise ist gleich zu Beginn dran, aber das muss kein schlechtes Omen sein, wie er in Garmisch-Partenkirchen beim zweiten Springen unter Beweis stellte.
vor Beginn
 
Alles ist angerichtet für das große Finale! Schlierenzauer nimmt 10,7 Punkte Vorsprung auf Jacobsen mit in das abschließende Duell. Da ein Meter nur 1,8 Punkte bringt eigentlich eine komfortable Ausgangslage, aber im Lauf der Jahre haben wir gerade auf der Paul-Ausserleitner-Schanze schon viele Favoriten im letzten Moment die Tour verlieren sehen. Und wie schnell es gehen kann, das hat ja schon die Qualifikation gezeigt, die das gesamte Feld munter durcheinander gewürfelt hat.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Bischofshofen zum Einzel-Springen auf der Großschanze, dem vierten Wettbewerb der Vierschanzentournee.
Nr.
Name
Nation
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